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Ölmalerei

Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben und gilt als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst, die insbesondere bei Porträt-, Landschafts-, Stillleben und Genremalerei zur Anwendung kommt. Die Haltbarkeit und Farbbrillanz der Ölmalerei ist unübertroffen. Öl ist als Bindemittel ein Hauptbestandteil der Ölfarbe, woraus sich die Bezeichnung für die Ölmalerei ableitet.

Aquarellmalerei

Die Aquarellmalerei ist eine faszinierende Maltechnik. Auf der einen Seite erzielt man auch als Ungeübter sehr schnell gute Ergebnisse. Auf der anderen Seite bedarf es für sehr gute Ergebnisse viel Übung und viel Wissen über die Reaktion der Farben, Pinsel, der verschiedenen Maltechniken und wie die unterschiedlichen Papiere auf welche Technik reagieren. Um hier halbwegs gewünschte Ergebnisse zu erzielen ist einiges Ausprobieren und Üben notwendig. Wenn einem aber nach den eigenen Vorstellungen ein Bild gelingt, ist die Freude darüber sehr groß.

Eitemtemperamalerei
Eitempera ist ein leuchtstarkes und farbintensives Malmittel in der Temperamalerei. Sie wird aus einem Teil Eigelb, einem Teil Leinöl und einem Teil Wasser hergestellt. Je mehr Pigment verwendet wird, desto stärker ist die Deckkraft. Zur Eindickung kann man Chamois-Kreide verwenden. Eitemperafarben werden traditionell zum Malen von Ikonen und als Untermalung von Ölbildern in Lasurtechnik verwendet, fanden aber auch schon im Altertum, etwa bei Mumienporträts, Verwendung. In der Geschichte der Malerei ist die Eitempera die älteste Form, die Farbpigmente mit einem Malmittel zu binden. In verschiedenen Lehrbüchern über Malerei findet man auch Variationen, aber die Grundlage der Eitempera ist die Verbindung von Ei und Öl. Ei ist eine natürliche Emulsion, vergleichbar mit Milch, Blut oder dem Saft von Wolfsmilchgewächsen. Eine Emulsion ist eine gleichmäßige Mischung von fetthaltigen Flüssigkeiten mit wasserhaltigen Flüssigkeiten. Die gleichmäßige Verteilung der ölhaltigen Teile und wasserhaltigen Teile in der Mischung wird als „temperierte Mischung“ bezeichnet, daher die Bezeichnung des Malmittels.
Acrylmalerei
Acrylfarben, -lacke oder -anstriche basieren auf Kunststoffdispersionen. Sie sind häufig mit Wasser verdünnbar und trocknen zu einem wasserfesten Film aus. Daneben gibt es aber auch Acryllacke, die auf organischen Lösungsmitteln basieren. Die auf der Basis von polymerisierten Acrylsäureestern hergestellten Acrylharzfarben wurden erstmals Ende der 1940er Jahre in den Vereinigten Staaten, ab den frühen 1960ern auch in Europa von Künstlerfarbenfabriken für den Gebrauch in der Malerei hergestellt. Sie werden heute auch in Handwerk, Industrie und im Hobbybereich verwendet.
Porzellanmalerei
Porzellanmaler, Glas- und Keramikmaler verzieren Porzellan und Keramikprodukte, aber auch Flachglas und Hohlglas. Die Dekore werden im manuellen oder teilmechanisierten Verfahren aufgebracht und im Brennofen eingebrannt. Ein künstlerisches Talent ist bei dieser kunsthandwerklichen Tätigkeit Voraussetzung.
Die moderne Bezeichnung als Ausbildungsberuf in Deutschland lautet Manufakturporzellanmaler.